SPD-Kreistagsfraktion NOM: Weiterbetrieb von Silberborn für Landkreis nicht rentabel
Die Northeimer SPD-Kreistagsfraktion hat mit Unverständnis auf das Bürgerbegehren zum Jugendfreizeitheim Silberborn reagiert. Die tatsächliche Nachfrage nach Übernachtungen zeige, dass das Jugendfreizeitheim den heutigen Anforderungen der Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen nicht mehr entspreche, betonten der kommissarische Fraktionsvorsitzende Uwe Schwarz und der Fraktionsgeschäftsführer Peter Traupe in einer Mitteilung. Das Freizeitheim habe einen Investitionsstau von zwei Millionen Euro und benötige jährlich einen Betriebskostenzuschuss von 150.000 Euro. Diese müssten ausschließlich vom Landkreis Northeim aufgebracht werden. Da nur 17 Prozent der Nutzer des Freizeitheims aus dem Landkreis kommen, sei es verantwortungsbewusst und gerechter, wenn diese Summe jährlich anderen Maßnahmen für Jugendliche zugutekommen würde. Der Northeimer Kreistag hatte Anfang Juni den Verkauf des Jugendfreizeitheims beschlossen und entschieden, den Betrieb zum 31. Dezember 2018 einzustellen. Mit einer Unterschriftenaktion wollen mehrere Einwohner des Landkreises den Verkauf nun stoppen.
Uwe Schwarz, kommissarischer Fraktionsvorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion Northeim (Bild: SPD-Kreistagsfraktion Northeim)
Peter Traupe, SPD-Fraktionsgeschäftsführer Northeim (Bild: SPD-Kreistagsfraktion Northeim)