Der Harz darf nicht auf dem Abstellgleis landen – Initiative „Ein Harz“ legt 10-Punkte-Plan für Bahnverkehr vor
Der Harz darf nicht abgehängt werden – das fordert die Initiative „Ein Harz“, die sich für einen Ausbau des Bahnverkehrs im Mittelgebirge einsetzt. Kürzlich hat der Zusammenschluss aus Unternehmen, Kommunen und den drei Hochschulen einen 10-Punkte-Plan veröffentlicht. Dieser sieht vor, die Anbindung der Gemeinden im Harz an größere Städte wie Hannover, Halle a. d. Saale und Göttingen aufrecht zu erhalten und neue Verbindungen zu schaffen. So sollen wichtige Strecken wie Nordhausen – Herzberg – Göttingen und Bad Harzburg – Kreiensen – Göttingen erhalten bleiben, damit der ICE-Anschluss in Göttingen ohne Umstieg erreichbar bleibt. Außerdem fordert „Ein Harz“ ein dichteres Angebot zwischen Osterode, Northeim und Göttingen – unter anderem durch zusätzliche Züge und eine neue Schnellbuslinie. Die Initiative hat den zuständigen Ministerien und Aufgabenträgern die Liste bereits vorgelegt. Hintergrund des Plans sind akute Sorgen, dass durch laufende Umstrukturierungen bei der Bahn Verbindungen im ländlichen Raum gekürzt werden könnten.