Göttinger AfD-Kreistagsabgeordnete Guth will Mandate in politischen Gremien behalten
Die Göttinger AfD-Kreistagsabgeordnete Dana Guth hat die Vorwürfe von Stephan Kraemer aus dem AfD Kreisverband Goslar vollumfänglich zurückgewiesen. Wie ihr persönlicher Sprecher Benjamin Günther mitteilte, werde sie zudem auch nicht auf ihr Landtagsmandat verzichten. Dies hatte Kraemer zuvor verlangt. Hintergrund ist, dass Guth im vergangenen Jahr an keiner Sitzung der Fachausschüsse sowie des Kreistags teilgenommen hatte. Günther widersprach auch Aussagen Kraemers, es habe ein Redeverbot über die Sache gegeben. Der Vorstand des AfD für Niedersachsen Kreisverbandes Göttingen erklärte indessen, dass bereits auf dem Mitgliederparteitag im vergangenen Juni über die Unvereinbarkeit der Sitzungstermine im Kreistag und Landtag gesprochen wurde. Um ein Nachrücken von Lars Steinke und somit Schaden an der AfD zu vermeiden, sei die Fortführung von Guths Mandat im Kreistag mehrheitlich beschlossen worden. Dafür sollten Guths Mandatsträgerbezüge gespendet werden. Darüber zeigte sich Kraemer entsetzt. Die Wähler hätten Guth gewählt, um ihre Interessen im Landkreis vertreten zu sehen. Günther versicherte gegenüber dem StadtRadio, dass Guth die volle Rückendeckung ihres Kreisverbandes Göttingen, des Landesverbandes, ihrer Landtagsfraktion sowie des Bundesvorstandes genieße.