Verkehrsunfallstatistik 2018 der Polizeiinspektion Göttingen: Weniger Unfälle als im Vorjahr
Die Polizeiinspektion Göttingen hat gestern die Verkehrsunfallstatistik für das Jahr 2018 vorgestellt. Insgesamt registrierten die Beamten mehr als 8.600 Unfälle. Das sind fast 400 weniger als im Vorjahr. Entgegen des Bundes- und Landestrends ist im neuen Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Göttingen auch ein deutlicher Rückgang der Verkehrstoten zu verzeichnen, die Anzahl sank von zehn auf nun fünf. Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden verringerte sich ebenfalls geringfügig. Gestiegen ist dagegen die Zahl der Verkehrsunfallfluchten von rund 1.700 Fällen im Jahr 2017 auf rund 2.100. Die Zahl der verletzten und getöteten Radfahrer in der Stadt Göttingen hat sich im Vergleich zum Jahr 2017 von 247 auf 277 Personen erhöht. Dazu Thomas Reuter von der Inspektionsleitung der Polizeiinspektion Göttingen: "Fahrradfahrer leben in Göttingen grundsätzlich schon sicher, wenn sie sich an Verkehrsregeln halten, vorgeschriebene Wege benutzen und auch die Bestimmungen im Straßenverkehr einhalten. Gleichermaßen ist natürlich zu sagen, dass auch die Autofahrer einen Beitrag dazu leisten, dass die Verkehrsteilnehmer, die Fahrradfahrer, sicher in Göttingen sind. Wenn beide aufeinander Rücksicht nehmen und aufmerksam sind, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es zum Unfall kommt, relativ gering." In die Verkehrsunfallstatistik sind in diesem Jahr erstmals auch die Statistikwerte des Altkreises Osterode eingeflossen, der zuvor der Polizeiinspektion Northeim/Osterode zugeordnet war.