CDU-Ratsfraktion will Vereinbarkeit von Bauordnung und Naturschutz in Gärten prüfen lassen
Die Göttinger CDU-Ratsfraktion will mit einem Antrag im Umweltausschuss am 28. Mai die Vereinbarkeit zwischen Bauordnung und angewandtem Naturschutz prüfen lassen. Hintergrund seien Gärten, in denen Kies und Schotter alle Gehölze, Stauden und Gräser ablösten. Solche Gärten würden vielen Insekten eine wichtige Lebensgrundlage entziehen und den Wasserhaushalt des Bodens durch unterlegte Planen massiv beeinträchtigen. Diese ökologisch toten Flächen seien für Bodenlebewesen und andere Tiere schädlich, so Hans-Georg Scherer, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion. Die CDU-Fraktion will deshalb die Verwaltung beauftragen, ein Konzept vorzulegen, wie diesem Problem ohne tiefe Eingriffe in die Rechte der Bauherren begegnet werden könne.