Geschrieben von Jennifer Bullert
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Bei einer Informationsveranstaltung der Stadt Göttingen zum ehemaligen Sparkassen-Areal an der Weender Straße haben gestern Abend mehrere Anwohner Kritik an den Plänen des neuen Eigentümers geäußert. Bei diesem handelt es sich um die HT Group, eine Tochtergesellschaft der Hanseatic Group und der Asset Immobilien Group. Im Vordergrund der gestrigen Veranstaltung stand der Rahmenplan der Stadt. Maik Lindemann, Fachbereichsleiter für Planung, Bauordnung und Vermessung sagte im Anschluss an die Informationsveranstaltung über die Anliegen der Anwohner: „Die Hauptthemen sind einmal die Höhe der Gebäude sowohl im Inneren als auch am Randbereich, für die beiden Bereiche, wo eigentlich überhaupt neue Gebäude gebaut werden können. Denn der Großteil dieses Areals ist ja außen über den Denkmalschutz gesichert. Da ging es um die Höhen, vor allem um das Thema der Traufhöhen, und um die Dachformen. Das würden wir jetzt nochmal mitnehmen. Natürlich das Thema kostengünstiger Wohnungsbau, wie wir das ja überall in Göttingen auch haben, ist natürlich ein wichtiges Thema. Und die Art der Nutzung und Größe der Verkaufsflächen.“ Petra Broistedt, aktuell Hilfs-Baudezernentin, erklärte gestern, dass sie nicht davon ausgehe, dass sich im Quartier viel sozialer Wohnungsbau realisieren lasse. Anfang des kommenden Jahres wolle der Grundstückseigentümer seine Vorschläge für das Quartier der Stadt vorstellen, sagte Lindemann. Bevor das weitere Verfahren einen Beschluss vonseiten des Rates vorsieht, können über eine Bürgerbeteiligung aber noch Bedenken und Anregungen eingebracht werden.