Migrationszentrum Göttingen spricht sich für gesetzlichen Feiertag gegen Rassismus aus
Das Migrationszentrum Göttingen hat sich für den 8. Mai als „Tag der Befreiung“, einen gesetzlichen Feiertag gegen Rassismus, ausgesprochen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hatte anlässlich des 75. Jahrestages des Ende des Zweiten Weltkrieges die niedersächsische Landesregierung dazu aufgefordert. Zeliha Karaboya, Leiterin des Migrationszentrum, unterstützt die Forderung. Diese sei angesichts der jüngsten Terroranschläge in Halle und Hanau richtig und wichtig. Rassismus verneine die Gleichwertigkeit aller Menschen und gehe jeden an, so Karaboya. In anderen europäischen Ländern ist der 8. Mai bereits ein Feiertag. 2012 hatte Bundespräsident Joachim Gauck erstmals gefordert, den 8. Mai auch in Deutschland zum gesetzlichen Feiertag zu erklären.