Wegen Corona-Virus: Stadt Göttingen veröffentlicht Empfehlungen für Kitas, Schulen und Verwaltungsmitarbeiter
Die Stadt Göttingen hat einen Info-Brief zum Corona-Virus herausgegeben. In diesem fordert sie Eltern, deren Kinder innerhalb der vergangenen 14 Tagen in einem sogenannten Corona-Risikogebiet gewesen sind, dazu auf, dass die Kinder in den kommenden 14 Tagen keine Kindertagesstätte besuchen sollen. Die Risikogebiete sind vom Robert Koch-Institut festgelegt. Die gleiche Regelung soll auch bei Göttinger Schülern und ihren Begleitpersonen Anwendung finden, die in diesem Zeitraum in einem der Risikogebiete waren. Die Stadt Göttingen fordert zudem die Schulen auf, das Gesundheitsamt darüber zu informieren, welche und wie viele Klassen in den vergangenen zwei Wochen in vom Corona-Virus betroffenen Gebieten unterwegs waren. Auch die Stadt selbst greift auf vorsorgliche häusliche Quarantäne bei Mitarbeitern zurück, die aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind. Nach Möglichkeit sollen betroffene Mitarbeiter dabei per Home-Office arbeiten. In diesem Zusammenhang haben Stadt und Landkreis auch Dienstreisen bis zum 15. April abgesagt. Diese dürfen nur in wichtigen Ausnahmefällen stattfinden. Eine behördliche Anordnung zur häuslichen Quarantäne sollte nur als letztes Mittel eingesetzt werden, erklärte Sozialdezernentin Petra Broistedt.