Geschrieben von Jennifer Bullert
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Erstmals ist nun die britische Corona-Mutation im Landkreis Göttingen nachgewiesen worden. Betroffen sind neun Personen, zudem gibt es zwei bestätigte Fälle in angrenzenden Landkreisen bzw. Bundesländern. Die beiden betroffenen Personen fließen zwar nicht in die hiesige Statistik mit ein, arbeiten aber in Göttingen. Das teilte die Stadt Göttingen am späten Nachmittag mit. Die Leiterin des Corona-Einsatzstabes der Stadt, Petra Broistedt, erklärte, dass sich bereits alle Infizierten sowie ihre Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne befinden. Auch die Kontaktpersonen seien bereits getestet worden. Das Gesundheitsamt ordne den Ausbruch mit höchster Priorität ein, so Broistedt weiter. Ein Teil der nun betroffenen Personen arbeite bei den Göttinger Entsorgungsbetrieben. Als Sicherheitsmaßnahme sollen nun alle Beschäftigten im manuellen sowie im Werkstattbereich vor Dienstbeginn einen Corona-Schnelltest machen. Bei positivem Testergebnis soll zudem ein PCR-Test durchgeführt werden. Damit soll festgestellt werden, ob es sich um eine Infektion mit der Mutation handelt. Der Stadt zufolge sei zudem aktuell eine PCR-Reihentestung in Vorbereitung. Bis deren Ergebnis feststeht, bleibt es unklar, ob sich die nun bekannt gewordenen Corona-Fälle auf den Dienstbetrieb der GEB auswirken werden. Auch wenn der 7-Tage-Inzidenz-Wert zuletzt auf 50 gesunken ist, müssen die Abstands- und Hygieneregeln weiterhin strikt eingehalten werden, betonte Kreisrätin Marlies Dornieden, die den Krisenstab des Landkreises leitet.