Geschrieben von Julia Kleine
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Das Kinder- und Jugendtelefon Göttingen e.V. (KJT) hat sich neu formiert und liegt seit Anfang des Jahres in der Verantwortung des Göttinger Kreisverbands der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Der Wechsel sei von beiden Vereinen gemeinschaftlich beschlossen worden, hieß es in einer Mitteilung. Notwendig geworden war der Wechsel, weil die Vorstandsmitglieder des Fördervereins Kinder- und Jugendtelefon Göttingen e.V. zwingend andere Verantwortungsbereiche übernehmen mussten und trotz intensiver Bemühungen keine Nachfolger*innen für die Vorstandsposten gefunden wurden. Die drei KJT-Teams (Telefonberatung, Mailberatung und "Jugendliche beraten Jugendliche") sorgen seit 33 Jahren in Göttingen für das Angebot des bundesweit größten nationalen Hilfsangebotes für Kinder, Jugendliche und Eltern, die "Nummer gegen Kummer 116 111". Die Unverzichtbarkeit eines solchen Beratungsangebots zeichnet sich insbesondere vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Pandemiesituation und der geltenden Kontaktbeschränkungen für Kinder- und Jugendliche ab. Dies habe der Anstieg der Anrufe in den letzten Wochen gezeigt.