Fahrgastverband Pro Bahn Südniedersachsen für 3G in Bussen und Bahnen
Der Fahrgastverband Pro Bahn Südniedersachsen hat sich angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen für strengere Schutzmaßnahmen in Bussen und Bahnen ausgesprochen. Die Einführung der 3G-Regelung sei unvermeidlich, heißt es in einer Mitteilung. Mit dieser Einschätzung widerspricht der südniedersächsische Fahrgastverband ausdrücklich dem Bundesverband von Pro Bahn, der eine 3G-Regelung in Bussen und Bahnen ablehnt. Der Vorsitzende des Fahrgastverbands PRO BAHN Südniedersachsen, Gerd Aschoff, teilte mit, dass der Fahrgastverband laufend Rückmeldungen von Fahrgästen bekomme, die aus Angst vor Infektionen die öffentlichen Verkehrsmittel meiden würden. Busse und Bahnen seien laut der Datenlage kein besonderer „Corona-Hotspot“, dennoch sei das subjektive Sicherheitsgefühl vieler Fahrgäste erheblich beschädigt, so Aschoff. Eine 3G-Regelung könne dem entgegenwirken. Das Argument, flächendeckende Kontrollen könnten nicht durchgeführt werden, sei wenig überzeugend. Eine stichprobenhafte Kontrolle wie bei den Fahrscheinen reiche völlig aus.