Stadt Göttingen möchte BG Göttingen unterstützen - Lizenzvergabe ist nicht in Gefahr
Die Stadt Göttingen möchte die BG Göttingen wegen der temporären Schließungen der Sparkassen-Arena finanziell unterstützten. Hintergrund ist die Kampfmittelbeseitigung in der Göttinger Weststadt. Die Pro Basketball Göttingen GmbH rechne in diesem Zusammenhang mit einem Fehlbetrag von 400.000 Euro, der bis zum nächsten Lizenzantrag Mitte April ausgeglichen sein müsse, so die Stadt Göttingen. Die Göttinger Sport- und Freizeitgesellschaft GöSF und die Stadt erklärten sich daher bereit, eine einmalige finanzielle Zuwendung zu leisten und das Sponsoring zu erhöhen. Eine abschließende Entscheidung werde in der kommenden Ratssitzung am 17. März getroffen. BG-Geschäftsführer Frank Meinertshagen erklärte gegenüber dem StadtRadio, dass durch die Hallensperrungen im Oktober und von Januar bis Ende März erhebliche Mehrkosten und Mindereinnahmen entstanden seien. Über die nun gefundene gemeinsame Lösung zeigte sich Meinertshagen erfreut: „Da waren wir eigentlich schon seit Oktober mit der Stadt im Gespräch und haben jetzt eine sehr, sehr gute Lösung gefunden, wie die Stadt uns unterstützen kann. Parallel dazu werden auch die Gesellschafter hier von uns noch ihren teil dazu beitragen, sodass wir dann den Verlust, den wir durch diese Bombengeschichte an der Sparkassen-Arena gemacht haben, ausgleichen können. Insofern haben wir dann auch gar kein Problem mehr, den Lizenzantrag mit vernünftigen Zahlen abzugeben, weil die Grundvoraussetzung dafür ist, dass wir keine Schulden haben und die werden wir dann nicht haben.“ Die Lizenzvergabe sei dementsprechend nicht in Gefahr, wie Meinertshagen betonte.