Geschrieben von Stefanie Dugandzic
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Die Galeria-Filiale in Göttingen wird nicht geschlossen. Das versicherte Geschäftsführer Kai-Uwe Riedel auf dem gestrigen Pressetermin. Mit neuen Strategien soll Galeria Göttingen in Zukunft ein attraktives Einkaufserlebnis bieten. So soll sich stärker an den Konsument*innen orientiert werden. Da Göttingen eine Studentenstadt ist, möchte das Unternehmen hier die Interessen der Studierenden vertreten und auf nachhaltige Produkte setzen, das Sortiment soll modern werden. Dazu der Sales Director Julian Hofer: „Ich glaube, das was oft immer wieder leider mit Galeria auch in der Vergangenheit verbunden wurde, war natürlich schon dieses Stück weit vielleicht ein wenig Verstaubte und: Ist das alles immer noch so zeitgemäß? Und das ist gar nicht negativ gemeint, weil natürlich hat alles seine Zeit und ich glaube man muss immer gucken wie man sich dann auch, und das ist in der ganzen Handelslandschaft gerade der Fall, verändert und unser Wunsch ist, und auch gerade mit der Vertriebsstruktur und auch mit der Führungsebene, dass wir natürlich versuchen, da auch ein Stück weit eine andere DNA zu kreieren und auch einen Strukturwandel und einen Kulturwandel zu vollziehen.“ Hintergrund ist, dass Signa, der Eigner der Warenhauskette, erneut einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Essen gestellt hat.