Geschrieben von Nikita Makarov
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Das neue Forschungszentrum für Optogenetische Therapien an der Universitätsmedizin Göttingen erhält von der Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) eine Förderung von 37,4 Millionen Euro über zehn Jahre. Das gab die UMG in einer Mitteilung bekannt. Die UMG hat sich damit in einem Wettbewerb der EKFS gegen 32 weitere Bewerber durchgesetzt. Darüber hinaus unterstützt das Land Niedersachsen das neue Forschungszentrum mit weiteren 12,6 Millionen Euro. Das Forschungszentrum für Optogenetische Therapien soll neue Behandlungsansätze für Patienten entwickeln, die an Taubheit, Blindheit, Magenlähmung oder anderen Bewegungsdefiziten leiden. Der Bau des neuen Zentrums soll ab dem Jahr 2026 erfolgen. Die Optogenetik befasst sich mit so genannten Opsinen. Das sind Proteine, die besonders empfindlich auf Licht reagieren. Diese sollen in Göttingen für die klinische Medizin nutzbar gemacht werden.