Geschrieben von Benita Heukamp
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390 Schulen in Niedersachsen bekommen im Rahmen des Startchancenprogramms von Bund und Ländern finanzielle Unterstützung. Darunter befinden sich mehrere Schulen aus der Region. Mit dem Programm soll ein Grundstein für mehr Bildungsgerechtigkeit in Niedersachsen geschaffen werden. Das gab das Niedersächsische Kultusministerium bekannt. Die begünstigten Schulen wurden auf Grundlage eines sozialdatenbasierten Index ausgewählt. Dieser bezieht die Indikatoren „Migration“ und „Armut“ mit ein. Auch der Anteil von Schüler*innen mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf und der Anteil jener, die die Schule ohne Abschluss verlassen, wurde mit einbezogen. Die ausgewählten Schulen würden einen hohen Anteil an sozial benachteiligten Schüler*innen aufweisen, so Kultusministerin Julia Willie Hamburg. Als sogenannte Startchancenschule solle nun der Bildungserfolg von der sozialen Herkunft entkoppelt werden. Neben der finanziellen Unterstützung soll zudem eine systematische Veränderung im Bildungswesen angestrebt werden. Aus Göttingen wurden die Neue IGS sowie vier Grundschulen in das Programm aufgenommen, darunter die Astrid-Lindgren-Grundschule und die Grundschule Hagenberg. Auch aus Northeim sind drei Grundschulen und eine weiterführende Schule Teil des Programms. Weiterhin wurden Schulen aus Hann. Münden, Osterode, Duderstadt, Einbeck und Uslar für das Programm ausgewählt. Die Teilnahme an dem Startchancenprogramm beginnt offiziell am 1. August und läuft dann über zehn Jahre. Gefördert wird das Projekt vom Bund mit einer Milliarde Euro pro Jahr. Davon kommen dem Land Niedersachsen jährlich rund 96 Millionen Euro zugute.