Nach Messerangriff am Freitag: Staatsanwaltschaft stuft Angriff als versuchte Tötung ein
Die Staatsanwaltschaft Göttingen hat den Messerangriff auf einen 25-jährigen Mann, der am vergangenen Freitagmorgen in Göttingen stattgefunden hatte, nun als versuchtes Tötungsdelikt eingestuft. Das gab die Polizei Göttingen bekannt. Dem 25-Jährigen wurde am vergangenen Freitagmorgen gegen 5:40 Uhr im Bereich einer Bushaltestelle die Geldbörse geraubt. Als der Mann den Täter verfolgte, drehte sich dieser um und verletzte den Mann mit einem Messer am Hals. Laut Polizei habe der Angreifer die Halsschlagader nur knapp verfehlt. Der 25-Jährige wurde im Krankenhaus medizinisch versorgt und danach entlassen. Ein Tatverdächtiger 29-jähriger Mann wurde im Verlauf der Ermittlungen entlastet. Weitere Täterhinweise liegen bislang nicht vor. Die Polizei hat zur weiteren Aufklärung eine Mordkommision eingerichtet. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Der Täter soll zwischen 25 und 35 Jahre alt sein, ist etwa 1,80 Meter groß, schlank, soll eine etwas dunklere Hautfarbe haben, dunkle Haare, dunkle Bekleidung und hatte vermutlich eine Kapuze auf dem Kopf. Er soll Freitagmorgen im Bereich Jüdenstraße, Rote Straße, Mauerstraße, Kurze-Geismar-Straße unterwegs gewesen sein.