Die Bonifatiusschule I protestiert mit Menschenkette gegen Schulentwicklungskonzept der Stadt
Schüler, Eltern und Lehrer der Bonifatiusschule I in Göttingen wollen morgen mit einer Menschenkette gegen das Schulstättenentwicklungskonzept der Stadt protestieren. Hintergrund ist der mögliche Umzug der katholischen Grundschule. Statt am bisherigen Standort an der Bürgerstraße könnte die Schule beispielsweise in die Schulstraße nach Geismar verlegt werden. Das würde die bisherige Zusammenarbeit mit der St. Michael-Gemeinde unmöglich machen, kritisiert die Katholische Pressestelle Göttingen. Auch Pater Ludger Joos von der St. Michael-Gemeinde verweist auf die Bedeutung der räumlichen Nähe. Sie spiele nicht nur für Schulgottesdienste, sondern auch für die Erstkommunion-Vorbereitung eine Rolle. Die Menschenkettenaktion unter dem Motto „Reißt nicht auseinander, was zusammengehört“ soll morgen zwischen 13:15 und 13:30 Uhr zwischen Kirchengemeinde und Schule stattfinden. Abends ist zudem von den Schulvorständen der Adolf-Reichwein-, der Astrid-Lindgren-, der Godehard- und der Bonifatiusschule I eine Informationsveranstaltung zum Schulstättenentwicklungskonzept geplant. Beginn ist um 19:30 Uhr in der Mehrzweckhalle Grone. Unter den Gästen wird auch Schuldezernent Siegfried Lieske erwartet.