CDU-Ratsfraktion plant 10-Punkte-Katalog für Sitzung des Schulausschusses
Die CDU-Ratsfraktion plant, einen zehn Punkte umfassenden Katalog in die kommende Sitzung des Schulausschusses einzubringen. Die zehn Punkte sollen notwendige Ziele für die Entwicklung der Schulstätten umfassen und konkretisieren Kernforderungen der CDU: eine Stadt- und ortsteilgerechte Verteilung der Schulstandorte sowie eine sachgerechte Ausstattung für die pädagogische Arbeit aller Schulen. Diese solle auch aktuellen Herausforderungen wie der Inklusion und der Digitalisierung gerecht werden. CDU-Ratsmitglied Dr. Thomas Häntsch, schulpolitischer Sprecher der CDU im Schulausschuss, sieht die formulierten Ziele als Grundpfeiler für gute Schulen in der Zukunft. Der Erhalt vieler Schulstandorte bei gleichzeitiger Weiterentwicklung der örtlichen Schulbedarfe sei ein Schritt in die richtige Richtung. Dafür solle die Bonifatius-Schule I erhalten bleiben, ebenso wie die Außenstelle der Godehardschule. Die CDU sieht keinen Bedarf für einen Umzug der Brüder-Grimm-Schule in deren Gebäude. Der Platzbedarf der Brüder-Grimm-Schule könne für die Zukunft durch einen Anbau gedeckt werden. Nach CDU-Ratsfrau Wibke Güntzler, Mitglied im Schulausschuss, soll mit dem Schulstättenentwicklungskonzept (SSEK) die Bildungslandschaft in Göttingen für die kommenden Jahre zukunftsfest gemacht werden. Es gehe um die Bereitstellung der richtigen Schule zur richtigen Zeit, in der richtigen Größe, am richtigen Standort. Die Problemstellen des Schulstättenentwicklungskonzepts sollen nicht dazu führen, dass die Qualität der Schulen leidet, so Güntzler.