Reuter begrüßt Entscheidung von Bad Sachsa keinen neuen Bürgermeister zu wählen
Göttingens Landrat Bernhard Reuter hat auf dem gestrigen Jahresempfang des Landkreises Göttingen im Kloster Walkenried die Entscheidung des Rates in Bad Sachsa begrüßt zunächst keinen neuen Bürgermeister zu wählen. „Das ist eine freie Entscheidung des Rates der Stadt Bad Sachsa. Ich habe aber auch gesagt, zur Freiheit zu entscheiden, gehört auch die Verantwortung und ich finde der Rat der Stadt Bad Sachsa ist mit der Entscheidung zunächst erstmal den Bürgermeister nicht neu zu wählen, sondern über Fusionen mit anderen Gemeinden zu reden, ist ausgesprochen klug und verantwortlich, denn sie halten sich alle Wege offen. Wenn es nicht klappen sollte mit den anderen, kann man den Bürgermeister immer noch wählen. Umgekehrt geht es nicht. Jetzt schauen wir mal, was dabei herauskommt. Ich habe als Landrat versprochen, dass wir den Prozess unterstützen, das Innenministerium wird es auch tun. Und dann kann man hoffen, dass in der sehr, sehr schwierigen finanziellen Lage, in der Bad Sachsa ist, es Perspektiven gibt, damit sich auch Bad Sachsa besser entwickeln kann, als es zuletzt der Fall war.“ Am Dienstag hatten die Ratspolitiker in Bad Sachsa mit 11:8-Stimmen die Neuwahl eines Bürgermeisters in den kommenden sechs Monaten abgelehnt. Statt eines Nachfolgers für den aus gesundheitlichen Gründen zurückgetretenen Axel Hartmann wollen sie zunächst mögliche Fusionen mit anderen Gemeinden, wie Bad Lauterberg, Walkenried und Braunlage prüfen.
Göttingens Landrat Bernhard Reuter beim Jahresempfang des Landkreises Göttingen (Bild: Jeanine Rudat)
Der Jahresempfang fand im Kreuzgang des Klosters Walkenried statt (Bild: Jeanine Rudat)