Geschrieben von Lasse Dreyer
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Nach den schweren Auseinandersetzungen zwischen zwei Clanfamilien in Göttingen am 13. Juni zieht die Polizei erste Bilanz. Beide Großfamilien werden dem Bereich der Clankriminalität zugeordnet. Gegen 49 Tatverdächtige wird wegen schweren Landfriedensbruchs ermittelt – die Auswertung von Videoaufnahmen dauert weiter an. 16 Personen wurden Aufenthaltsverbote für das gesamte Göttinger Stadtgebiet ausgehändigt. Darüber hinaus regt die Polizei bei den zuständigen Behörden aufenthaltsbeendende Maßnahmen an. Der 26-jährige Polizist, der bei dem Vorfall Opfer eines versuchten Tötungsdelikts wurde, befindet sich laut Polizeipräsidentin Tanja Wulff-Bruhn gesundheitlich auf einem guten Weg. Die Polizei hat seitdem ihre Präsenz in der Stadt deutlich erhöht, um Folgeaktionen zu verhindern und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken.