Geschrieben von Benita Heukamp
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Anhaltende Busfahrtenausfälle in Göttingen sorgen für Ärger. Für die Fahrgäste sei dieser Zustand eine Zumutung. Dennoch würden sich die Göttinger Verkehrsbetriebe nicht gewillt zeigen, an den Problemen zu arbeiten, kritisiert der Fahrgastverband PRO BAHN Südniedersachsen in einer Mitteilung. Das Personalproblem sei keineswegs neu, konstatiert Vorsitzender des Verbandes, Gerd Aschoff, in einer Mitteilung. Genügend Zeit, sich auf absehbare Engpässe einzustellen, hätten die Göttinger Verkehrsbetriebe gehabt. Eine ehrlichere Vorgehensweise sei es, einen mehrmonatigen Notfahrplan einzurichten, anstatt kurzfristig wiederkehrende Einschränkungen anzukündigen. Daneben kritisiert der Fahrgastverband auch den fehlerhaften Betrieb der digitalen Fahrgastinformationen im Bus, an den Haltestellen und im Internet. Monitore seien außer Betrieb, Stopp-Signale würden nicht bei den Fahrern ankommen und Echtzeitauskünfte würden an fehlerhaften Bus-Ortungen leiden.