Geschrieben von Lasse Dreyer
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Wohnen in Göttingen wird teurer: Die Stadt plant, den Hebesatz der Grundsteuer B rückwirkend zum 1. Januar 2026 von 735 auf 782 Prozent anzuheben. Damit will sie jährlich rund 1,9 Millionen Euro zusätzlich einnehmen — nötig angesichts eines Haushaltsdefizits von bis zu 67 Millionen Euro. Für die meisten Eigentümer und Mieter hält sich die Mehrbelastung in Grenzen: Bei einer Eigentumswohnung steigt die Grundsteuer beispielhaft um gut einen Euro im Monat, bei einem Einfamilienhaus um knapp drei Euro. Stärker trifft es Miet- und Geschäftsgrundstücke. Grundsteuer A und Gewerbesteuer bleiben unverändert. Der Finanzausschuss berät das Thema am 4. Mai, der Stadtrat entscheidet abschließend am 11. Mai.