Göttinger Forschende räumen EU-Förderpreise ab
Gleich drei Göttinger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben einen der renommiertesten Forschungspreise Europas erhalten. Der Europäische Forschungsrat hat ihnen jeweils einen sogenannten Advanced Grant verliehen – eine Auszeichnung, die als besonderes Gütesiegel in der Wissenschaft gilt und mit bis zu 2,5 Millionen Euro dotiert ist. Ausgezeichnet wurden Prof. Dr. Birgit Abels von der Georg-August-Universität Göttingen für ihr Projekt über Klang und Umwelt im Anthropozän, Prof. Dr. Laurent Gizon vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung für die Erforschung magnetischer Felder im Inneren der Sonne sowie Dr. Olga Shishkina vom Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation für ihre Arbeit zu turbulenter Konvektion. Insgesamt gingen in diesem Jahr sechs niedersächsische Forschende als Preisträger hervor – aus Göttingen, Hannover und Lüneburg. Zusammen warben sie rund 15 Millionen Euro EU-Fördermittel ein. Für eine besondere Premiere sorgt Prof. Dr. Christoph Rußmann von der HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen: Er ist der erste Wissenschaftler einer deutschen Hochschule für angewandte Wissenschaften, der als Projektleiter einen ERC-Grant erhält – ein Novum in der Geschichte des europäischen Forschungspreises.