Geschrieben von Lasse Dreyer
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Angesichts der verheerenden Waldbrände im Mittelmeerraum, aber auch der steigenden Gefahr in Südniedersachsen, plädieren Forschende der Universitäten Göttingen und Kassel für einen grundlegend neuen Ansatz: Waldbrandvorsorge soll künftig gemeinsam mit Naturschutz, Landwirtschaft und ländlicher Entwicklung gedacht werden – statt erst beim Löschen anzusetzen. In einer Studie in der Fachzeitschrift iScience untersuchte das Team zehn Landschaftsinitiativen im Mittelmeerraum, von extensiver Beweidung bis zu kontrolliertem Abbrennen. Besonders erfolgreich waren Ansätze, die verschiedene Landnutzungsformen und gesellschaftliche Gruppen miteinander verbanden. Die Forschenden fordern langfristige Kooperationen zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis – und stabile Finanzierung dafür.