Geschrieben von Annika Quentin
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Unter dem Motto „Hände weg von Venezuela“ haben gestern Nachmittag rund 100 Menschen in Göttingen gegen das Vorgehen der USA in dem südamerikanischen Land protestiert. Das berichtet das Göttinger Tageblatt. Die Kundgebung vor dem Alten Rathaus wurde von der Partei Die Linke und dem Sozialistisch-Demokratische Studierendenverband Göttingen organisiert. Sie forderten konkret die Freilassung von Präsident Nicolás Maduro, den Stop aller Angriffe und Einmischungen in innere Angelegenheiten Venezuelas sowie ein Ende der Sanktionen. Verschiedene Redner*innen warfen den USA und Präsident Donald Trump den Bruch des Völkerrechts vor. Der Göttinger Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler (CDU) positionierte sich am Samstag auf Instagram zu den Ereignissen in Venezuela. Er teilte die Erklärung von Bundeskanzler Friedrich Merz, der auf X schreib, dass Maduro Venezuala „ins Verderben geführt“ habe und die letzte Wahl gefälscht worden sei. Maduro sei von Deutschland nicht als Präsident anerkannt und spiele eine „problematische Rolle“ in der Region. Heute um 12 Uhr Ortszeit soll Maduro einem Bundesgericht in New York vorgeführt werden.