Geschrieben von Lasse Dreyer
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Der Stadtrat in Hann. Münden will über eine Katzenschutzverordnung diskutieren. Ziel dieser Verordnung soll die Vermehrung von streunenden Katzen eindämmen, da diese im Freien oftmals Mangelernährung, Krankheiten, Parasiten und Verletzungen aufweisen können. Wichtig hierbei ist, die unkastrierten Hauskatzen mit Freigang ebenfalls in diese Verordnung aufzunehmen, um die Paarung nachhaltig zu verringern. Für Hauskatzen mit Freigang bedeutet das künftig Kastrations-,Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht. Ab einem Alter von fünf Monaten müssen Katzen kastriert und gekennzeichnet sein. Der Rat der Stadt Hann. Münden berät darüber in der Sitzung am 1. Oktober 2026. Sollte der Katzenschutzverordnung zugestimmt werden, könnte sie bereits am 1. Januar 2026 in Kraft treten. Hann. Münden stützt sich dabei auf die landesweite Katzenschutzregelung, über die seit 2023 im Landesparlament beraten wird. Die Stadt entschied sich dazu, noch vor Abschluss der niedersächsischen Regelung, dagegen vorzugehen.