Landkreis Göttingen möchte sich für Erhalt der Wendebach-Behelfsbrücke einsetzen
Der Landkreis Göttingen möchte sich dafür einsetzen, dass die Behelfsbrücke in Friedland erhalten bleibt. Wenn nötig und möglich, sollen bauliche Anpassungen vorgenommen werden, um eine tragfähige Perspektive zu liefern. Das teilte der Landkreis gestern mit. Zwar habe der Landkreis die Behelfsbrücke „nicht geplant, genehmigt oder gebaut“, dennoch werde die Situation der Radfahrer vor Ort sehr ernst genommen. So seien mittlerweile ein Ingenieurbüro für die Tragwerksplanung und ein Prüfstatiker beauftragt worden. Auch soll überprüft werden, was aus Sicht des Natur- und Wasserschutzes nötig sei. Der Landkreis stehe darüber hinaus auch im Austausch mit der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr sowie der Gemeinde Friedland. Kritik übt der Landkreis an dem bisherigen Verfahren: Dieses sei von Anfang an nicht geordnet abgelaufen und mit allen Beteiligten abgestimmt worden. Dem Landkreis hätten keine notwendigen Unterlagen vorgelegen, diese würden nun angefordert werden.