Geschrieben von Lasse Dreyer
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Die Universitätsmedizin Göttingen erweitert ihr Angebot zur Behandlung von Vorhofflimmern. Eingeführt wurde ein neues minimalinvasives Verfahren, das bereits bei ersten Patientinnen und Patienten erfolgreich angewendet wurde. Die sogenannte endoskopische Ablation richtet sich an Betroffene, bei denen Medikamente oder eine Katheterablation nicht dauerhaft geholfen haben. Der Eingriff erfolgt schonend über kleine Schnitte im Brustbereich, ohne Öffnung des Brustkorbs. Dabei werden die für die Rhythmusstörung verantwortlichen Bereiche im Herzen gezielt verödet. Zusätzlich kann das linke Herzohr verschlossen werden, um das Schlaganfallrisiko zu senken. Das Verfahren wird fachübergreifend von Herzchirurgie und Kardiologie durchgeführt. Ein weiterer Ausbau des Angebots ist geplant.