Geschrieben von Benita Heukamp
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Prof. Dr. Richard I. Anderson wird in Göttingen eine Professur für „Beobachtende Kosmologie“ antreten. Möglich ist dies durch die Niedersachsen-Impuls-Professur: Mit dieser erhält die Universität in den kommenden fünf Jahren rund zwei Millionen Euro Förderung. Der Astrophysiker soll ein Forschungsprogramm aufbauen, in dem die Schnittstelle zwischen stellarer Astrophysik und beobachtender Kosmologie untersucht wird. Unter anderem beschäftigt er sich damit, wie Sterne funktionieren und wieso sich das Universum ausdehnt. Anderson selbst hat in Göttingen Physik studiert. Nach zwischenzeitlichen Stationen unter anderem in Baltimore und München ist er im April dem Ruf zurück nach Göttingen gefolgt. Mit der Niedersachsen-Impuls-Professur werden Hochschulen durch das Niedersächsische Wissenschaftsministerium und die VolkswagenStiftung dabei unterstützt, vielversprechende akademische Talente in frühen Karrierephasen für sich zu gewinnen und zu halten. Sie richtet sich an Forschende bis maximal zehn Jahre nach ihrer Promotion.