Neues MRT erkennt Schluck- und Atemstörungen früher
Forschende der Universitätsmedizin Göttingen haben ein neues Echtzeit-MRT entwickelt, das Schluck- und Atemstörungen bei Muskelerkrankungen deutlich früher erkennen kann. Die Methode macht Bewegungen von Schluckmuskulatur und Zwerchfell millisekundengenau sichtbar und entdeckt krankheitstypische Veränderungen oft schon, bevor Betroffene erste Symptome bemerken. Das könnte einen früheren Therapiebeginn und individuellere Behandlungen ermöglichen. Die Ergebnisse wurden jetzt in zwei internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht.