Neues Verbundprojekt untersucht Agrarflächen im Klimawandel
Ein neues Verbundprojekt unter der Leitung der Universität Göttingen untersucht Agrarflächen unter den Bedingungen des Klimawandels. Im Fokus soll dabei stehen, wie sich die Flächen weiterhin ertragreich bewirtschaften lassen, während auch die biologische Vielfalt geschützt wird. Für das Projekt „AgRe-Lab“ hat das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur nun 5,3 Millionen Euro bereitgestellt – die Förderung aus dem Programm „zukunft.niedersachsen“ geht über sechs Jahre. In drei Reallaboren sollen jeweils zwölf unterschiedliche Agrarlandschaften untersucht werden – eines davon befindet sich im Landkreis Northeim. Auf den Flächen sollen unter anderem zentrale ökologische Leistungen und Funktionen erfasst werden, wie etwa zur Kohlenstoffspeicherung oder der landwirtschaftlichen Produktivität. In einem sogenannten „Twinning Lab“ werden die Ergebnisse dann auf ihre Übertragbarkeit geprüft und mit regionalen Partnern erprobt. Neben der Universität Göttingen sind vier weitere wissenschaftliche Einrichtungen an dem Projekt beteiligt, ebenso wie zehn Praxispartner.