Geschrieben von Lasse Dreyer
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Der Duderstädter Prothesenhersteller Ottobock steht unter Druck: Ein US-amerikanisches Analyseunternehmen wirft dem erst im Herbst an die Börse gegangenen Mittelständler vor, Erträge künstlich aufzublähen und zu stark vom Russlandgeschäft abhängig zu sein. Nach Veröffentlichung des Berichts sackte die Ottobock-Aktie um elf Prozent ab. Das Unternehmen weist die Vorwürfe entschieden zurück – man halte sich an internationale Bilanzierungsstandards, die Behauptungen zum Russlandgeschäft seien schlicht falsch. Ottobock prüft nun rechtliche Schritte gegen die Verfasser des Berichts.