Geschrieben von Benita Heukamp
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Die Stadt Göttingen soll bis September 2026 voraussichtlich 151 und Northeim 201 Schutzsuchende aufnehmen. Das geht aus dem Gesamtverteilungskontingent für Geflüchtete hervor, welches das Niedersächsische Innenministerium errechnet hat. Mit dieser Prognose soll den Kommunen Planungssicherheit gegeben werden. In den Berechnungen wird von 7.000 Geflüchteten ausgegangen, die in den kommenden sechs Monaten in niedersächsischen Kommunen untergebracht werden müssen. Wie die Personen dann konkret auf die Gemeinden und Stadtteile aufgeteilt werden, liegt in der Zuständigkeit der jeweiligen Kommunen. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Schutzsuchenden in Niedersachsen zurückgegangen. 2024 waren es noch rund 18.700 Menschen, im vergangenen Jahr rund 9.800. Die Prognose über die Verteilung wird unter Berücksichtigung der Bevölkerungszahl sowie bestehender Über- und Unterquoten der Aufnahme erstellt.