Red Hand Day: Aktion gegen den Einsatz von Kindersoldaten auch in Göttingen
Mit dem 12. Februar wird weltweit der sogenannte Red Hand Day begangen. Mit roten Handabdrücken machen Menschen darauf aufmerksam, dass Kinder und Jugendliche nicht als Soldaten missbraucht werden dürfen. Auch in Göttingen beteiligen sich Schulen an der Aktion und setzen mit blutroten Handabdrücken auf weißen Tüchern ein sichtbares Zeichen gegen diese Form der Gewalt. Die gesammelten Handabdrücke aus Göttingen werden in diesem Jahr von der Bundestagsabgeordneten Frauke Heiligenstadt entgegengenommen. Am 17. Februar um 14:30 Uhr nimmt sie die Tücher im Felix-Klein-Gymnasium entgegen und bringt sie anschließend nach Berlin, wo sie an Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier weitergegeben werden. Am heutigen Abend werden zudem mehrere markante Gebäude in Göttingen rot angestrahlt, darunter das Alte Rathaus, das Kreishaus und der Kaufpark. Die Beleuchtung soll gemeinsam mit den Handabdrücken ein deutliches Signal senden: Der Einsatz von Kindern als Soldaten ist eine schwere Verletzung der Kinderrechte und muss beendet werden.