Sichere und nutzerfreundliche Radwege: Land Niedersachsen investiert in den Ausbau
Das Land Niedersachsen fördert den Ausbau von Radwegen an Landstraßen. Mit rund 26,5 Millionen Euro sollen Lücken im Wegenetz geschlossen und Radwegabschnitte saniert werden. Das teilte das Niedersächsische Verkehrsministerium mit. Auch Südniedersachsen profitiert von dem Programm: Neugebaut wird der Radweg an der L 548 zwischen Relliehausen und Dassel, ebenso wie an der L 580 zwischen Juliusmühle und Einbeck. Die Gesamtkosten beider Wege belaufen sich auf rund 2,1 Millionen Euro, in diesem Jahr stellt das Land davon 1,3 Millionen Euro bereit. Saniert wird die Strecke Groß Schneen-Niedernjesa-Göttingen entlang der L 568, wobei rund die Hälfte der Kosten im laufenden Jahr gedeckt wird. Vollständige Kostendeckung gibt es für die Sanierung entlang der L 572 zwischen Hollenstedt und Stöckheim. Mit dem Landesbauprogramm für Radwege möchte das Land Niedersachsen einen klaren Schwerpunkt auf sichere, alltagstaugliche und klimafreundliche Mobilität setzen. Gleichzeitig soll der Radtourismus gestärkt werden – denn Niedersachsen ist eines der führenden Radreisezielen in Deutschland.