SPD Uslar/Solling fordert schnelles Handeln bei hausärztlicher Versorgung
Die SPD Uslar/Solling zeigt sich besorgt um die hausärztliche Versorgung in Uslar und Umgebung. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Partei hervor. In dieser führen sie das Beispiel einer Ärztin an, die das Medizinische Versorgungszentrum Ende des Monats verlässt. Für Sie wurde bislang keine passende Nachfolge gefunden. Dies sei nur ein Beispiel. Seit der Schließung des Uslarer Krankenhauses im Jahr 2013 hat sich die medizinische Versorgung in der Region spürbar verändert. Altersbedingte Praxisaufgaben und Schwierigkeiten bei der Nachbesetzung von Arztstellen würden die Situation zusätzlich verschärfen. Damit die hausärztliche Versorgung auch in Zukunft sichergestellt ist, fordert die SPD nun ein schnelles gemeinsames Vorgehen von Kassenärztlicher Vereinigung, MVZ, Landkreis und Kommunalpolitik, um gemeinsame Lösungen zu finden. Bereits im vergangenen Jahr hatte die SPD einen Antrag für ein regionales Versorgungszentrum eingebracht, welcher allerdings abgelehnt wurde.