Start zum kommenden Schuljahr: Diesen Zweck hat die neue Oberschule in Grone
Die neue Oberschule in Göttingen soll stärker mit Betrieben und handwerklichen Unternehmen kooperieren. Hintergrund ist ein Fachkräftemangel in der Region. Aus diesem Grund erhält die neue Oberschule einen Schwerpunkt für die Berufsorientierung. Zeigen kann sich dieser etwa durch mehr praktischen Unterricht oder Praktika in Betrieben. Die Details hierzu arbeitet ab jetzt eine Planungsgruppe aus. Aufnehmen wird die neue Oberschule Schülerinnen und Schüler ab dem kommenden Schuljahr. Sie ist zunächst in Grone angesiedelt, soll in drei Jahren aber nach Geismar umziehen, weil die zukünftigen Räume in der Käthe-Kollwitz-Schule und der Martin-Luther-King Schule noch saniert werden. Die neue Oberschule soll neben einem Hauptschul- und einem Realschulzweig auch einen gymnasialen Zweig bieten. Einen Informationstag plant die Stadt Göttingen für Freitag, den 24.04. Er findet statt am kommenden Standort der Schule in Grone in der Backhausstraße 14, im Gebäude der ehemaligen Heinrich-Heine-Schule, zwischen 14 und 16 Uhr. Hintergrund der neuen Oberschule sind fehlende Schulplätze ab der Jahrgangsstufe fünf für das kommende Schuljahr. Diese hatte ein Gutachten vor drei Jahren festgestellt. Im vergangenen Jahr hat der Rat der Stadt deshalb die neue Oberschule als künftige Schulform beschlossen. Der erste Schultag wird nach den Sommerferien der 13.08.2026 sein.
Der Standort ist nur vorübergehend: Die neue Oberschule zieht bald nach Geismar. Zunächst sollen die Räume in der ehemaligen Heinrich-Heine-Schule genutzt werden (Bild: Lasse Dreyer).