THW zieht Bilanz nach Großübung in Südniedersachsen
Das Technische Hilfswerk hat nach seiner Großübung im Süden Niedersachsens eine positive Bilanz gezogen. Von Freitag bis Sonntag probten mehr als 230 Ehrenamtliche aus neun Ortsverbänden, darunter Göttingen, Northeim, Hann. Münden und Osterode, 48 Stunden lang den Ernstfall. Das Szenario war eine bundesweit angespannte Sicherheitslage mit zerstörten Häusern, gekappten Stromnetzen und Drohnenüberflügen. Die Einsatzkräfte bauten unter anderem eine Notunterkunft für Senioren auf, retteten Verschüttete und errichteten bei Gieboldehausen zwei Behelfsbrücken. THW-Sprecher Lennart Kutzner sagte, die Übung habe gezeigt, dass die Helfer ihre Spezialfähigkeiten punktgenau einsetzen. Über 20 Beobachter werten die Erkenntnisse nun für künftige Einsatzkonzepte aus.