Geschrieben von Lasse Dreyer
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Forschende der Universitätsmedizin Göttingen haben einen bedeutenden Fortschritt erzielt: Erstmals konnte in einer klinischen Studie nachgewiesen werden, dass aus Stammzellen gezüchtetes Herzmuskelgewebe die Pumpfunktion schwer erkrankter Herzen verbessern kann. Das sogenannte Herzpflaster wird dabei minimalinvasiv auf die Außenseite des geschädigten Herzens genäht und bildet dort eine neue Muskelschicht. An der Studie nahmen 20 Patientinnen und Patienten teil – bei ihnen verbesserte sich nicht nur die Herzfunktion, sondern auch die Lebensqualität spürbar. Die Ergebnisse wurden im renommierten Fachjournal New England Journal of Medicine veröffentlicht. Hinter der Forschung stecken mehr als 25 Jahre Entwicklungsarbeit an der UMG – unterstützt auch vom Göttinger Biotechnologieunternehmen Repairon. Weitere klinische Studien sollen folgen, auch mit Beteiligung von Zentren in Europa und den USA.