Geschrieben von Nico Mader
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OB-Kandidat Ehsan Kangarani (CDU) kann sich nun wieder voll auf den Wahlkampf konzentrieren. Denn das Ermittlungsverfahren der niedersächsischen Justiz gegen ihn wurde nach seinen Angaben eingestellt, der Tatverdacht ausgeräumt. Das teilte der CDU-Kandidat und seine Partei am Abend mit. Zuvor hatte ein ehemaliger Schulfreund und jetziger Autohändler Kangarani beschuldigt, ihn vor einer Durchsuchung gewarnt zu haben. Kangarani arbeitet als Oberstaatsanwalt für die niedersächsische Justiz. Gegenüber unserer Redaktion sagte er: „Dass völlig absurde Behauptungen zu einem derart langwierigen Verfahren geführt haben, stößt bei mir auf Unverständnis. Umso wichtiger ist es nun, dass die Justiz den Verursacher dieser falschen Anschuldigungen mit der vollen Härte des Rechtsstaats zur Verantwortung zieht.“ Kritik an dem Justiz-Verfahren gab es auch aus dem CDU-Stadtverband. Der Hintergrund der Kritik ist, dass der Vorwurf im Raum steht, dass Verfahren sei absichtlich in die Länge gezogen worden, weil zuvor ein Staatsanwalt in Hannover verurteilt wurde, der auch einen Migrationshintergrund hat. Deswegen habe das SPD-geführte Justizministerium irritierende Parallelen gezogen.