Geschrieben von Benita Heukamp
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Ein Schüler der Arnoldi-Schule in Göttingen soll am Mittwochvormittag einen anderen Schüler mit einem schusswaffenähnlichen Gegenstand bedroht haben. Damit hat er einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Eine Schusswaffe oder ähnliches konnte letztlich jedoch nicht gefunden werden. Eine Mitarbeiterin der Schule hat am Mittwoch gegen 10:15 Uhr die Polizei gerufen. Der 18 Jahre alte Schüler soll zuvor außerhalb des Schulgeländes einen verbalen Streit mit einem Mitschüler geführt haben. Dabei soll der Tatverdächtige seinem Mitschüler einen pistolenähnlichen Gegenstand in seiner Jackentasche gezeigt haben. Zu einer direkten Bedrohung des Mitschülers soll es dabei nicht gekommen sein. Der 18-Jährige hat gegenüber den Ermittlern bestritten, eine Waffe besessen zu haben. Um was für einen Gegenstand es sich dabei stattdessen gehandelt haben soll, ist bislang unklar. Durchsuchungen der umliegenden Straßenzüge haben ebenfalls keine Erkenntnisse gebracht. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Die Polizei bittet Zeugen, sich mit ihren Beobachtungen zu melden.