Zunehmendes Sicherheitsrisiko: Zahlreiche Eschen müssen im Northeimer Stadtwald abgeholzt werden
Im Northeimer Stadtwald stehen Anfang März umfangreiche Fällarbeiten an. Im Bereich des Wieters müssen zahlreiche Eschen gefällt werden, die vom sogenannten Eschentrieb-Sterben betroffen sind. Nach Angaben der Stadt sind über 90 Prozent der Eschen geschädigt und stellen zunehmend ein Sicherheitsrisiko dar. Die Arbeiten finden auf der von der Stadt abgewandten Seite des Wieters unterhalb des Wieterturms statt und werden vom Stadtforstamt Moringen betreut. Eine spezialisierte Forstfirma setzt dabei moderne Maschinen ein, um den Wald möglichst schonend zu bearbeiten. Das geschlagene Holz wird verkauft, die Erlöse fließen unter anderem in die Wiederaufforstung sowie in die Instandhaltung von Wegen und Erholungseinrichtungen. Während der Arbeiten kann es zeitweise zu Sperrungen von Waldwegen kommen. Spaziergänger werden gebeten, Absperrungen unbedingt zu beachten, da durch fallende Bäume und schwere Maschinen Lebensgefahr besteht. Hintergrund der Maßnahmen ist eine europaweit verbreitete Pilzerkrankung, gegen die es bislang kein wirksames Mittel gibt. Nur ein sehr kleiner Teil der Eschen zeigt natürliche Resistenzen, die künftig gezielt gefördert werden sollen.