Geschrieben von Jonas Rietschel
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Die Grüne Jugend Göttingen hat dazu aufgerufen, die anstehenden Gerichtsprozesse gegen mehrere Antifaschisten vor den Amtsgerichten Duderstadt und Göttingen kritisch zu begleiten. Zudem fordert die Grüne Jugend Solidarität mit den Angeklagten, die sich an Protesten gegen den rechtsextremen „Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen“ und einer Abschiebung im April 2014 beteiligt haben. Die gegen die Aktivisten erhobenen Vorwürfe stufte die Grüne Jugend als teils überzogen und teils konstruiert ein. „Diese Prozessflut ist ein Versuch, aktive Mitglieder der Zivilgesellschaft zu kriminalisieren und einzuschüchtern und sie von weiterem Engagement gegen Neonazis und Abschiebungen abzuhalten“, so ein Mitglied der Grünen Jugend. Die antifaschistischen Aktivisten sollen unter anderem gegen das Versammlungsrecht verstoßen haben. Die Prozesse in Duderstadt beginnen am 19. Januar. Der Prozessauftakt in Göttingen findet am 2. Februar statt.