Geschrieben von Christian Bröhl
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Das Landgericht Göttingen hat gestern einen 27-Jährigen wegen des Überfalls auf eine Göttinger Spielothek verurteilt. Der Angeklagte hatte im Februar dieses Jahres versucht, Geld aus der Kasse und dem Tresor zu stehlen. Dafür hat er mithilfe eines Hackmessers eine Angestellte bedroht und sie dazu aufgefordert Kasse und dann Tresor zu öffnen. Beides erwies sich für den Täter jedoch als erfolglos. Daraufhin stahl der 28-Jährige die Handtasche einer Zeugin und konnte somit eine Beute von 100 Euro in Bar und einer EC-Karte erzielen. Der Täter wurde von der Kammer zu drei Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Das für einen schweren Raub milde Ergebnis liege vor allem an der verminderten Steuerungsfähigkeit des Täters durch Alkohol- und Tablettenkonsum, so der Richter. Der Angestellten muss der Täter 6.000 Euro Schmerzensgeld zahlen.