Geschrieben von Carolin Zarske
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Forschende der Universitätsmedizin Göttingen haben neue Erkenntnisse zur Immuntherapie bei Lymphdrüsenkrebs gewonnen. Sie haben herausgefunden, dass bestimmte Immunzellen, sogenannte T-Helferzellen, Krebszellen nicht nur erkennen, sondern auch selbst bekämpfen können. Normalerweise unterstützen diese Zellen die körpereigene Abwehr und koordinieren den Kampf gegen Krankheitserreger. Beim sogenannten ALCL-Lymphom stammen die Krebszellen jedoch selbst von T-Zellen ab. Die gesunden T-Zellen müssen also die mutierten Zellen erkennen und bekämpfen. In einem Versuch zeigte sich nun, dass dabei vor allem die sogenannten CD4-positiven T-Helferzellen eine wichtige Rolle spielen.Veröffentlicht wurden die Erkenntnisse im Fachmagazin „Blood“. Bis daraus konkrete Therapien für Menschen entstehen, ist allerdings noch weitere Forschung notwendig.