Geschrieben von Lasse Dreyer
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Wildschweine sorgen in Teilen von Osterode am Harz seit Jahren für Schäden auf Grundstücken und Grünflächen. Besonders betroffen sind die Ortschaften Riefensbeek-Kamschlacken, Lerbach und Freiheit. Die Stadt hat inzwischen ein Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht. Ein regelmäßiger Runder Tisch koordiniert die Bemühungen – mit dabei sind Landkreis, Landesforsten, Jägerschaft und Stadtverwaltung. Die Bilanz der vergangenen Monate zeigt erste Erfolge: Allein im Bereich der Landesforsten wurden rund 400 Wildschweine reguliert, dazu kommen etwa 150 in den Pachtjagdrevieren und knapp 50 im Stadtwald. Nachtsichttechnik und gezielte Kirrungen gelten als besonders wirksam. Dennoch betonen alle Beteiligten: Die Lage lässt sich nicht vollständig kontrollieren. Auch die Bevölkerung ist gefragt – etwa durch das Sichern von Kompostbehältern oder das Einzäunen von Grünflächen. Hinweise können per E-Mail an wildschweine@osterode.de oder telefonisch unter 05522 318 303 gemeldet werden.